Offizieller Weltwaerts 6-monats Bericht  Verfasst: Dienstag, den 17. Februar 2009 09:50

 

Diesen Freitag, am 6. Februrar, habe ich mein Bergfest gefeiert. Es lagen genauso viele Tage hinter mir wie vor mir. Mittlerweile sind wir schon mitten im ersten Term des Schuljahres 2009. Seit ich hier bin hat sich einiges veraendert. Wir haben neue Lehrer bekommen, die letztjaehrigen Achtklaessler sind auf neue Schulen gegangen und der Speiseplan der Jungs hat auch einige Neuerungen zu verzeichnen - leider nicht zum Besseren. Der Alltag von Bosco Boys ist mir mittlerweile in Fleisch und Blut uebergegangen. Morgens, zur Schulzeit unterrichte ich entweder, oder ich erarbeite mir selbst etwas im Computerraum - meinem Buero, wie ich es liebevoll nenne - wie zum Beispiel den Informationsflyer von Bosco Boys, den ich umgestalten und aktualisieren moechte. Nach der Schule ist Arbeitszeit, das heisst jedes Team (alle Jungs sind in insgesamt vier Junior und vier Senior Teams eingeteilt) hat seinen zugeteilten Arbeitsbereich. Auch ich bin als Staff zu einem der Teams eingeteilt. Die Pflicht ist, wie es sein sollte, vom Vergnuegen gefolgt, dass heisst die Jungs gehen nach der Arbeit ihren Lieblingsballspielen oder sonstigen Beschaeftigungen nach. Mich findet man dabei meistens auf dem Volleyballfeld, wo ich entweder als Schiedsrichter fungiere, oder selbst mitspiele. Danach habe ich Zeit fuer mich, denn die Jungs gehen duschen und sich auf die Hausaufgabenzeit vorbereiten. Auch dort bin ich manchmal dabei, wenn ich von einem der Jungs angesprochen werde, ob ich ihm in Mathe helfen koenne, da dies mein Lieblingsfach in der Schule war. Spaeter gibt es dann Essen, gefolgt vom Rosenkranz beten und bevor es ins Bett geht duerfen die Seniors noch News im Fernsehn anschauen.

 

Die Gebetszeiten machen einen wichtigen Teil des Tagesablaufs in Bosco Boys aus, da es eine katholische Institution ist. Das bedeutet morgens um 6.30 Uhr zur Morgenmesse antreten und das jeden Tag. Dienstags gibts statt einer Morgenemesse fuer die Jungs eine Schulmesse vor dem Mittagessen fuer alle, auch die Tagesschueler, die von ausserhalb kommen. Natuerlich ist auch die Sonntagsmesse nicht zu vergessen. Nach dem Abendessen wird jeden Abend ausserdem noch der Rosenkranz gebetet. Dazu bin ich von Anfang an erschienen, aber die ersten drei Monate habe ich es vermieden zur Morgenmesse zu kommen, da ich zum Einen nicht katholisch, sondern evangelisch bin und zum Anderen niemals sehr religioes war, deshalb habe ich mich nicht wohl gefuehlt bei dem Gedanken, jeden Tag zur Messe zu gehen. Es wurde mir auch nicht explizit gesagt, dass ich kommen sollte, aber mit der Zeit hab ich doch deutlich gemerkt, dass es von mir erwartet wird. Heutzutage gehe ich regelmaessig und irgendwie hab ich auch Gefallen daran gefunden.

 

Das mir nicht gesagt wurde, ich solle doch an der Morgenmesse teilnehmen ist zeichnend fuer die Kommunikation zwischen mir und und meiner Ansprechperson, Father Sebastian, dem Rektor von Bosco Boys. Diese ist naehmlich fast gleich Null. Er redet fuer gewoehnlich nur mit mir, wenn ich etwas falsch gemacht habe. Das kommt aber Gott sei Dank nicht all zu haeufig vor und ist auch nie etwas Schlimmes. Im Allgemeinen scheint er mir recht desinteressiert. Ich habe es aufgegeben, zu versuchen, eine offenere Beziehung zu ihm aufbzubauen, denn ich mag es nicht gerne, jemandem hinterherzulaufen, der nicht mal ein Laecheln fuer mich uebrig hat, mir nicht traut und sich scheinbar auch gar nicht dafuer interessiert, wer ich bin. Er hat mich ab und zu mal gefragt, was ich so an Erfahrungen gesammelt habe und was ich gelernt habe, aber wenn ich angefangen habe, etwas zu erzaehlen, hat er mit einem leeren Blick hinter mir an die Wand gestarrt und ab und zu mal ein „mmhhh“ gemurmelt. Dafuer brauche ich mir die Muehe nicht mehr machen. Der Gedanke, dass ich nicht die einzige bin, die er so behandelt und das er anderen Leuten richtiggehend respektlos gegenuebertritt, troestet mich nur wenig. Ich mag es nicht besonders, wenn ich mich mit meinem Chef nicht gut verstehe, aber erzwingen kann ich auch nichts.

 

Abgesehen davon ist das Leben in Bosco Boys (denn ich wohne im Projekt) recht angenehm. Ich komme mit meinen Mitbewohnerinnen, vier an der Zahl, alles Kenianerinnen, mit denen ich mir das Lady-Teacher’s Haus teile, sehr gut aus. Wir kochen zusammen, wir reden viel und lachen noch mehr. Auch zu den „Brothers in Ausbildung“, den Prenovices habe ich einen guten Draht. Und natuerlich zu meinen Jungs. Am Wochenende gehe ich ab und zu in die Stadt um Freunde zu treffen, zum Beispiel meine Kontaktperson von ICYE Kenya. Mein Umfeld ist gepraegt von netten Leuten, mit denen ich gerne Zeit verbringe und ich habe auch einige sehr gute Freunde gefunden, mit denen ich reden kann, wenn ich Probleme habe.

 

Die groesste Herausforderung in meinem Leben in Bosco Boys war, die Richtige Mischung aus Naehe und Distanz zu meinen Schuetzlingen zu finden. Die Fathers haben die groesste Angst, dass ein weiblicher Volunteer zu viel Naehe aufbauen koennte, wie es schon zuvor mit anderen vorgekommen ist...

Die Jungs reagieren beleidigt und fuehlen sich zurueckgewiesen, wenn man zuviel Distanz aufkommen laesst. Die Fahters haben mir viele, viele Tips und Warnungen mit auf den Weg gegeben, worauf ich achten solle und was die Jungs alles fuer Absichten haben koennten und sie haben mir von deren speziellem Hintergrund erzaehlt und das dies eine spezielle Behandlung noetig macht. Ich denke diese vielen Worte waren alle schoen und gut, aber die beste Schule sind die Jungs selbst und das Zusammenleben mit ihnen. Nach einiger Zeit weiss man, was man machen kann, wie man mit wem umgehen muss. Beispielsweise hab ich mit der Zeit herausgefunden, wem ich es erlauben kann mich zu umarmen, denn man kann es nicht bei jedem zulassen, kann es aber auch nicht allen verbieten, speziell den Kleineren nicht, denn es ist etwas Natuerliches und die Jungs sehnen sich nach jemanden, der die Mutter/Schwesterrolle uebernimmt. Mittlerweile, weiss ich ganz gut, wie ich mich verhalten muss und ich denke ich komme ganz gut zurecht.

Eine andere Huerde war mein Leben als Lehrerin. Ich hab vorher noch nie unterrichtet. Schuechtern bin ich zwar nicht und bei meiner Pfadfindergruppe in Detuschland konnte ich mich auch bei meinen pubertierenden Juenglingen gut durchsetzen, aber die Schueler unserer Schule sind von besonderer Sturheit (sagen sogar meiner kenianischen Kollegen) und bei diesem Mzungu, der kein Kiswahili spricht, die Namen der Schueler nicht kennt und auch sonst eigentlich nichts weiss, testet man eben gerne seine Grenzen aus. Besonders in einem heissgeliebten Fach wie Computer. Ploetzlich hatte ich zum Beispiel 40 Kinder im PC Raum, anstatt der gezaehlten 34 aus dem Klassenzimmer, bis sich dann, nachdem ich den Klassenlehrer geholt hatte, herausstellte, dass die sechs „Neuen“ aus allen moeglich anderen Klassen stammten und eben gerne ein bisschen mit dem PC spielen wollten. Mittlerweile kenne ich fast alle Namen meiner Schueler und weiss auch, wie sie ticken und welche Tricks sie auf Lager haben, sodass wenigstens ein gutes Mass an Disziplin in meinen Stunden herrscht, worauf ich jedes Mal stolz bin J

Noch stolzer bin ich, dass ich die Namen fast aller der ueber 100 Jungs kenne, ausserdem die Lehrer, die Leute aus der Werkstatt und zahlreiche Secondary Schueler.

Was mich noch freut und mal nichts mit Bosco Boys zu tun hat ist, dass ich gelernt habe, auf dem Markt hart zu verhandeln und daher fast einheimische Preise bekomme und darueberhinaus immer eine nette Unterhaltung mit den Verkaeufern habe. Auch mein Kiswahili wird merklich besser. War ich noch vor drei Monaten hoffnungslos, jemals fliessend sprechen zu koennen, ueberrasche ich die Kenianer heute, wenn ich ihre Gespraeche verstehe (nicht alles, aber viel) und immer oefter sogar antworten kann. Jetzt ist vielleicht die Zeit gekommen, mir ein Woerterbuch zu kaufen und die verbleibenden sechs Monate richtig auszunutzen.

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Schule Schule  Verfasst: Sonntag, den 08. Februar 2009 13:19

(BILD James Mulwa, einer unserer Secondary Boys und ich)

So wir sind wieder voll im schulalltag. Die 5te woche geht gerade zu ende. Mittlerweile macht mir mein unterricht sogar ein bisschen spass. Davor hats mich eigentlich eher gelangweilt bis genervt, da die schueler hier n bisschen sehr unaufmerksam, stur und laut sind, manchmal aber auch respektlos. Da hab ichs gut, dass ich das beliebteste fach von allen unterrichte. Wenn ich nur einmal drohe, dass es bei schlechtem benehmen keine praktischen computerstunden gibt erinnern sich ploetzlich alle wieder an ihre manieren =) ich unterrichte hier die klassen 4 und 5. Eigentlich muessten sie das gleiche alter haben wie auch die viert und fuenftklaessler in D, aber aus vielen gruenden (fehlendes geld, benoetigte arbeitskraft o.a.) fangen viele schueler erst viel spaeter mit der schule an. Aus diesem grund ist der altersschnitt in klasse 4 ca 12 und in klasse 5 so um die 14. Ich hab hier in “meinem” computerraum insg. 20 PCs zur verfuegung, von denen allerdings nur 13 funktionieren. Da wird ein ordentlicher unterricht bei einer klassengroesse von durchschnittlich 35 schuelern zur herausforderung. Deshalb hab ich, da ich pro woche und klasse je zwei comp stunden hab, beide klassen in zwei gruppen aufgeteilt, so dass ich zumindest nicht mehr als 18 schueler auf einmal hier hab.
Das gute daran, dass ich eher die juengeren klassen unterrichte ist, dass die kids mich eher als lehrerin und damit autoritaetsperson akzeptieren als beispielsweise die von klasse 6 und 7. da ist naehmlich ca die haelfte der klasse so gross und fast so alt wie ich…

Die kinder wissen eigentlich fast gar nichts von computern. Die die schon letztes jahr bei mir im unterricht waren koennen zumindest schon sicher mit der maus umgehen und ordentlich den PC runterfahren (wobei man deutlich sieht, dass einige mehr talent haben als andere). Die neuen 4rtklaessler haben groestenteils noch nie mit nem PC gearbeitet und daher ist sogar das bedienen der maus ein problem und muss erst mal ausgiebig geuebt werden. Klappt aber alles mit der noetigen geduld.
Leider langweilen sich diejenigen, die schneller im lernen sind, oder einfach schon mehr wissen. Dieses problem muss ich noch irgendwie loesen, indem ich vllt ne dritte stunde dazubekomm und dann meine schueler nach auffassungsgabe und wissenstand in anfaenger, mittel und fortgeschrittene einteile. Das naechste ist aber erstmal die vorbereitung einer mid-term pruefung, die in der mitte eines jeden drei-monatigen terms geschrieben werden. Computer gehoert jedoch, wie auch einige andere faecher, die nicht im nationalen lehrplan fuer primary schulen vorgesehen sind, zum sog. General paper. Das heisst es zaehlt nicht zum endpruefungsergebnis dazu und ist eigentlich eher fuer den jeweiligen fachlehrer gedacht um abzuchecken, wie ernsthaft die schueler bei der sache sind.
Diese woche lerne ich auf jeden fall mti beiden klassen erstmal die wichtigsten tasten auf der tastatur und ihre bedeutung. Angfangen haben wir mit der leertaste, der loeschtaste (backspace) und der shifttaste, weil die kids immer ganz wild drauf sind in grossbuchstaben zu schreiben. Und zwar ausschliesslich. Ein weiterer spleen ist, dass sie nicht wie normal einen wortabstand zwischen die woerter setzen sondern die leertast gerne 5-10 mal bedienen. Aber nicht nur die kinder mach das so, sondern alle =) sieht extreme witzig aus.

Ok, genug von der schule geredet. Erzaehl ich euch mal von meinem mid-year camp. Ja, ich kann es noch gar nicht richtig glauben, aber ich bin hier in kenia schon seit 6 monaten. Nimefika huko august. Kiswahili yangu ni mbaya lakini ninaimprove kila siku. (ich bin hier im august hergekommen. Mein Kiswahili ist immer noch schlecht aber ich verbessere mich jeden tag). Das gute an der jugensprache “sheng” ist, dass man einfach Kiswahili und English mixen kann, dass heisst wenn man mal ein wort in Kiswahili nicht weiss, baut mans einfach in English ein =)
Ok wieder zureuck zum camp. Also am Sonntag, 25.jan, gings fuer mich los aufs mid-year-camp von meiner organization. Wir waren 10 deutsche (war n reines weltwaerts camp) wobei nur vier von uns aus kenia kamen, vier weitere sind aus Uganda angereist und die restlichen zwei sogar aus Tanzania. Von diesen 10 leuten waren 9 maedchen und ein hahn im korb. Waren schone 5 tage und das beste an dem camp an sich war das essen. Nach 6 monaten minderwertiges Bosco boys essen mal wieder richtig geiles essen geniessen, sogar teilweise zihemlich gut gelungene europaeische kueche, war schon ein traum. (hab uebrigens, obwohl das essen in meinem project nicht so der hammer ist, nicht abgenommen, zumindest stimmt die kilozahl noch genau mit derv or meiner abreise ueberein, aber ich glaub ich hab muskeln aufgebaut, als einziges maedel unter mehr als 100 jungs, vom ganzen kaempfen und so =)

n weiterer ziehmlich positiver punkt war, dass ich endlich zwei tolle leute zum reisen gefunden hab. Britta und annika aus Uganda. Wir haben uns vorgenommen ende april bis anfang main e tour zu machen. Fuer mich wird sie in Nairobi, Kenya starten. Von da aus gehts nach kampala, Uganda. Dort werde ich die maedels treffen. Sie zeigen mir ein bisschen ihre umgebung (ausserhalb von kampala, sind keine grosstaedter, so wie ich) dann wollen wir mit der faehre den viktoriasee ueberqueren nach mwanza, Tanzania. Dort werden wir die beiden maedels vom camp treffen, da sie dort wohnen. Wieder umgebung zeigen. Danach gehts mit dem 30km/h schnellen zug nach dodoma (der hauptstadt TZ’s, nicht Dar es salam, wie viele denken) von dodoma mit dem bus nach dar es salam und von da aus wieder mit der faehre nach Zanzibar, einer paradiesinsel im indischen ozean vor der kueste von Tanzania. Da wollen wir dann 4-5 tage urlaub machen. Ab da gehts fuer mich ueber mombasa wieder nach hause. Wir haben ca 3 wochen eingeplant und wir hoffen sehr, dass wir diese reise verwirklichen koennten. Waere auf jeden fall ein traum.

Ok, irgendwie schweife ich immer wieder von meinem eigentlichen thema, dem camp ab. Naja wir haben natuerlich ueber unsere erfahrungen und probleme gesprochen. War gut, denn ich hab erfahren, dass andere leute viel groessere probleme haben als ich. Im allgemeinen kann man sagen, dass fast alle problem emit ihren chefs haben, aber die kinder ihres projekts lieben sie. Ausserdem wurde noch ueber die rolle und die persoenlichen empfindungen ueber weiss sein in afrika gesprochen, was im allgemeinen eher anstrengend ist und manchmal einfach nur nerven kann. Wir haben auch ueber unsere veranederungen gesprochen und die dingen genannt, die wir vom naechsten halben jahr noch erwarten und die wir noch erreichen wollen. Fuer mich sind das folgende punkte: REISEN!!! Hab ich ja noch nciht wirklich gemacht. Ausserdem will ich mein Kiswahili richtig auf vordermann bringen. Ich bin hierher gekommen mti der erwartung als fliessende kiswahilisprecherin wieder nach hause zu gehen. Lange zeit hab ich daran gezweifelt, dasss ich jemals so weit kommen kann, aber in letzter mach ich merkliche fortschritte. Ich sollte mir ausserdem endlich mal ein woerterbuch zulegen. Ja und dann sind da noch n paar kleiner dinge, projekte ueber die ich jetzt noch nichts sagen will, weil ich nicht weiss, ob ich sie verwirklichen kann und/oder will.
Abschliessend kann ich uebers camp sagen, dass ich mal wieder an deutsche/europaeische verhaltensweisen und charaktereigentschaften erinnert, die ich gar nicht vermisse, wie zb engstirnigkeit, uebertriebene stressmacherei und intoleranz. Dinge, die mich schon genervt haben als ich noch zu hause war, die mir jetzt aber noch mehr auffallen. Andererseits hat es gut getan, mal wieder n bisschen zeit mit leuten aus dem eigenen land und damit der eigegen kultur zu verbringen, die meinen humor verstehen, bei denen ich mich so kleiden kann wie ich will (also traegertops und so zeugs, das ich Bosco boys niemals tragen koennte) und von denen man nicht mit “caro give me …” genervt wird.

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Schon wieder sind 2 Monate vergangen seit meinem letzten Eintrag...hups =)  Verfasst: Dienstag, den 20. Januar 2009 07:45

Wow, ist schon wieder ne ganz schoen lange zeit her, seit ich das letzte mal geschrieben hab. Das heist wir sprechen ueber zwei grosse events die seither vergangen sind. Beide hab ich innherhalb der mauern von Bosco boys verbracht, da die anderen volunteers die hier so in Nairobi sind mich normalerweise vergessen einzuladen, wenn sie sich treffen und ich ohnenhin keine lust hatte mit lauter europaern zu feiern. Da haben wir zum einen weihnachten: Es war im grossen und ganzen wie erwartet, weihnachten kam und weihnachten ging, ohne das ich es gross bemerkt haette. Nicht das wirs nicht gefeiert haben hier in Bosco boys. Wir haben sogar recht grossen aufwand betrieben, all die dekorationen, weihnachtslieder singen und all der spass. Leider konnten fuer mich bei ca 35 grad keinerlei weihnachtsgefuehle aufkommen. Das heist mein fest dieses jahr bestand aus einigen guten mahlzeiten, als abwechslung zu dem normal eher minderwertigen Bosco boys menu (hab ich euch davon schon erzaehlt?) und einem ausflug zum schwimmen. ich muss zugeben, dass ich die winterliche kaelte und solche netten angewohnheiten wie plaetzchen backen und zum weihnachtsmarkt gehen regelrecht vermisst hab. Dafuer werde ich mich naechstes jahr mehr ueber weihanchten und winter im allgemeinen freuen als jemals zuvor =) Sylvester war aehnlich. Der abend begann mit einem 2 stuendigen gottesdienst (ach ja, in Kiswahili, wie auch an weihnachten) danach haben wir tee getrunken in der kaelte der nacht und im endeffekt den eigentlich jahreswechsel verpasst (so mit auf die uhr schauen und zaehlen und so …10…9…8…)naja zwei stunden spaeter als wir alle schon mitten in der disco waren, was eigentlich den meisten spass gemacht hat, hab ich dann nochmal auf die uhr geschaut und den jahreswechsel in meinem zu hause dort oben im kalten Deutschland fuer mich allein eingezaehlt =) Ausserdem hatten wir in den vegangenen zwei wochen besuch von zwei wazungu aus der slovakei, henry und maria. Henry war hier in Bosco boys als volunteer im jahr 2007 und kommt seither fast jede ferien, also alle vier monate zurueck. Dieses mal hat er maria mitgebracht, die vllt auch fuer ein jahr als freiwillige ins ausland will und deshalb interessiert war das projekt zu sehen. Letzten Montag sind sie wieder nach Hause gegangen. Ich wuenschte maria koennte fuer den rest meines aufenthaltes hierbleiben, denn zum einen ist sie ein echt nettes maedchen und ich versteh mich unglaublich gut mir ihr (maedchen ist untertrieben, sie ist 29) und zum anderen ist es echt gut mit nem anderen maedl und dazu nem europaeischen maedl reden zu koennen. Eines der probleme auf die ich hier naehmlich immer stosse, ist, dass es schwierig ist jemanden zum reden zu haben. Zum einen sind hier wie ihr wisst ja nur jungs. Da hab ich zwar auch den einen oder anderen mit dem ich echt gut reden kann aber zum einen ist der kulturelle unterschied immer da und zum anderen der geschlechtliche, das heist manchmal verstehen sie einfach meinen punkt nicht und andererseits gibts einfach dinge ueber die man mit keinem kerl aus keiner kultur reden kann als maedchen =) Zum anderen reagieren meine katholischen aufpasser hier immer sehr allergisch wenn ich ne besondere, freundschaftliche beziehung zu einem der jungs hab, weil die sich sonst welchen unsinn zusammenreimen Mit meinen kollegen kann ich auch nicht reden denn die sind zum groessten teil neidvolle laestermaeuler, obwohl sie normalerweise immer freundlich laecheln. Eine krankheit von Bosco boys ist, das keiner keinem traut und wenn mans doch tut wird man meistens enttaeuscht. Die afrikanischen maedels die ich hier so treffe, sind auch nicht besonders als freundinnen geeignet, da sie noch schlimmer sind als die Lehrer… Das heist trotz allem nicht, dass ich hier niemanden zum reden hab, aber es versteht einen eben keiner besser als jemand der aus der selben kultur kommt. Im allgemeinen nagt momentan ein starkes gefuehl der unmotivation an mir, aber da ich gehoert hab das das normal sein soll, so um die weihnachtszeit also fast zur halbzeit, hoff ich einfach mal das das bald wieder vorbei geht. Im dezember bin ich uebrigens auch nicht gereist, da ich leider niemanden hatte mit dem ich mir haette vorstellen koennen zu reisen und zum anderen wie vorher schon erwaehnt, wenn die anderen volunteers trips machen, sagen sie mir nicht bescheid. Um ehrlich zu sein geb ich nicht besonders viel auf die gesellschaft der anderen die momentan hier sind, denn ich hab festgestellt, dass ich ein ganz anderes afrika kennen gelernt hab als die anderen und ich mich deshalb fehl am platz fuehle, wenn ich mit ihnen unterwegs bin. Ich glaube alle von ihnen leben in mehr oder weniger reichen gastfamilien, ihr projekt ist nur ihr arbeitsplatz und in ihrer freizeit unternehmen sie meistens was mit anderen weissen. Fuer mich ist das anders. Mein projekt ist mein zu hause und meine freunde sind die jungs. Und der unterscheid zwischen meinen afrikanischen freunden also den jungs und deren afrikanischen freunden ist, dass meine nichts haben. Das heist, kein geld, manche kein richtiges zu hause und obwohl die jungs echt sauber sind haben ihre klamottn und schuhe eben oft loecher weil kein geld fuer neue da ist. Ich hab eine seite von kenia kennen gelernt, die die meisten der anderen vllt nur ein oder zweimal zu gesicht bekommen haben seit sie hier sind, und vor dem viele von ihnen zurueckschrecken, weil sie beispielsweise angst haben, von dem essen und dem wasser krank zu werden und sich in gegenden zu bewegen, die als gefaerlich fuer europaer gelten, es aber eigentlich nicht sind. Die anzahl der annehmlichkeiten in meinem leben hat sich seit ihr hier bin verglichen mit Deutschland deutlich verringert und obwohl ich viele sachen mehr oder weniger vergessen habe, wie zum beispiel kino, shoppen (ich hab mir seit ich hier bin keine einzige neue klamotte gekauft), auto fahren, europaeisches essen, internet im zimmer und solche spaesse um nur ein paar zu nennen, ist es ab und an schwierig, denn den ein oder anderen luxus beginnt man nach einiger zeit doch sehr zu vermissen. Das ist ein anderer grund, warum mir der besuch von maria aus der slovakei gerade jetzt in meiner durchhaengerzeit echt gut getan hat. Wenn man zb einfach mal zusammen in den supermarket gehen kann und ne tafel schokolade fuer 115 shilling kaufen und zusammen essen und plaudern kann, da man weiss das dieser preis fuer den anderen so bezahlbar ist, wie fuer einen selbst und man vergisst das einen am tag vorher auf der strasse ne junge frau mit baby nach was zum essen gefragt hat und man ihr die halbe portion pommes, deren andere haelfte man gerade gegessen hat, gibt, weil man weiss das man spaeter noch was anderes essen kann. Sie nicht. Jetzt hab ich mal wieder ganz schoen viel und irgendwie ein bisschen zusammenhanglos geredet. Wuensch euch allen die meinen berichten treu folgen obwohl ich nur alle naselang schreibe und allen anderen trotzdem noch ein frohes neues jahr, auch wenns schon zwei wochen alt ist und bis zum naechsten mal!
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eigentlich dachte ich es waere langweilig, aber trotzdem hab ich viel zu erzaehlen =)  Verfasst: Mittwoch, den 26. November 2008 16:18

zuerst mal will ich euch von meinem besuch in kibera erzaehlen. also wie schon gesagt ist kibera der groesste slum kenias und wenn ich mich nicht taeusche ganz afrikas. daher kommt es auch, dass ich zu fuss ca 2h unterwegs war und trotzdem nur ungefaehr ein viertel der siedlung gesehen hab. naja wenn man ehrlich ist sieht alles ein wenig gleich aus und deshalb kann man sich, wenn man sich nicht auskennt ganz schnell verirren. es ist ein slum, weil eben die behausungen aus wellblech und hoz bestehen. und nicht nur die behausungen, sondern auch die krankenhaeuser und schulen und kneipen und alles. kibera ist eine welt fuer sich, damit meine ich, dass man, wenn man nicht moechte, den slum nicht verlassen muss und trotzdem alles haben kann was man zum leben braucht. selbstverstaendlich gibt es in vielen (ich wuerd fast sagen den meisten) huetten elektrizitaet und auch die passenden geraete um diese zu nutzen. es mag abstrakt klingen, aber zur grundaustattung der meisten behausungen gehoert ein fernseher mit DVD player und natuerlich mindestens ein handy. auch diese dinge sind in kibera zu kriegen, so wie alles andere was man sich nur vorstellen kann. auch sauberes wasser ist vorhanden (denn das hahnenwasser ist lang nicht so schlecht wie man immer hoert, zumindest nicht in nairobi. ich trinken das wasser aus dem hahn nun seit mehr als zwei monaten und zwar ueberall in der stadt und es schmeckt nicht nur normal, ich hatte auch noch nie irgendwelche beschwerden, die aufs wasser zurueckzufuehren sind.) trotzdem ist das leben in einem slum nicht zu waehlen, wenn man eine alternative hat. nur das die leute die dort leben eben keine alternative haben. trotz allem sind die behauseungen eben nur wellblechhuetten mit gestampftem boden und ohne ricthige toiletten. nicht nur im slum sondern auch in den urbanen gebieten der durchschnittsbevoelkerung leben viele leute von der hand in den mund und sind auf gegenseitige hilfe angewiesen, meist von anderen familienmitgliedern oder freunden. nach dem motto "was mir gehoert, gehoert auch dir" werden die, denen es zeitweise oder auch laengere zeit nicht gut geht eben durchgebracht. es funktioniert auch aber natuerlich darf man sich nicht der illusion hingeben, dass es ein besonders einfaches leben ist oder ein leben mit viel luxus.

an dieser stelle will ich euch etwas erzaeheln, wozu ich eure besondere aufmerksamkeit brauche:
gestern (dienstag) bin ich, wie vorher schon mit anderen, mit einem der jungs nach hause gegangen. er wohnt in huruma, das ist eins tadtteil im osten der stadt, dort wo hauptsaechlich die finanziell durchschnittlich bis armen familien leben. wenn er in die ferien geht, besucht er immer seine tante, von deren situation ich euch hier erzaehlen will, und bleibt dort eine woche, bis er in sein wirkliches zu hause geht, nach kisumu, am viktoriasee.

seine name ist uebrigens ignatius ouma, er ist 17 jahre alt, hat gerade die 6. klasse als klassenbester abgeschlossen und ist einer der besten jungs im heim. immer engagiert und vor allem total nett und zuverlaessig. so genug der lobhudelei und zurueck zu seinem zu hause in huruma. seine tante lebt also in einem 9qm ein-raum-appartment mit ihren drei toechtern im alter zwischen 1-16 jahren und einem sohn ca 9 jahre. ihr mann ist lletztes jahr an AIDS gestorben. auch sie hat seit 2000 HIV und seit einigen jahren ist auch bei ihr AIDS ausgebrochen. momentan steht sie aber unter medikamenten und deshalb geht es ihr recht gut. keiner weiss aber wie lange das so sein wird. ihre vier kinder sind aber gott sei dank alle gesund auf die welt gekommen. ausserdem lebt dort nocht oumas schwester mary (19) mit ihrem sohn Ian (11 monate). mary ist genau wie ihr bruder sehr gut in der schule. das problem ist aber, dass sie nicht das "glueck" hatte wie ihr bruder, als strassenkind aufgepickt zu werden und jetzt umsonst bzw von den katholiken gesponsert zur schule gehen zu koennen. sie ist darauf angewiesen, dass ihre tante ihre schulgebuehren bezahlen kann. (denn obwohl man hoert, dass in kenia die schule jetzt umsonst ist, stimmt das nicht so ganz. der staat zahlt nur ca die haelfte der schulgebuehren, aber die schueler muessen noch immer eine fuer sie grosse summe aufrbringen um die schule besuchen zu koennen)
mary ist kommt jetzt in die 11. klasse von 12 schuljahren, was bedeutet dass sie noch zwei jahre vor sich hat, bevor sie die schule beendet und zur uni gehen kann. wie gesagt, sie ist ein intelligentes maedchen.
das problem ist folgendes: ihre tante kann nicht besonders viel arebiten, wegen ihrer krankheit  und natuerlich brauchen ihre eigenen kinder auch schulgeld. also ist es passiert, dass sie die letzten beiden terms (von mai bis juli und von september bis november) nicht in die schule gehen konnte. trotzdem hat sie gelernt und die pruefungen mitgeschrieben und dafuer das sie nicht in der scuhle war gut abgeschnitten.
noch eine kleine sache, bevor ich zum punkt komme. als ich also mit ouma und seiner tante auf dem weg zurueck in die stadt war, hat sie mich gefragt ob ich ne banane haben moechte. sie ist also gegangen und hat sweet bananas gekauft (diese kleinen baby bananen). sie hat nicht viel, aber am ende hab ich dann drei bananen in der hand gehalten, sie und ouma nur jeweils eine. die familie setzt ihre hoffnung in mich, einen sponsor fuer mary zu finden, denn ich bin der einzige mzungu den sie kennen und somit der einzige kontakt zu leuten, die ihnen helfen koennen.
also, fakten: die schulgebuehren fuer mary sind 200 euro pro term (pro 4 monate). der geuebte kopfrechner weiss also, dass das umgelegt 50 euro pro monat sind. (so viel wie der ein oder andere pro monat als handyrechnung hat =) vielleicht kommt euch die geschichte sehr dramatisch und mitleiderregend vor. leider hab ich aber nicht uebertrieben und ich koennte euch nocht mehr solcher geschichten erzaehlen, aber ich kann nunmal nicht jedem helfen.
meine bitte ist also, in euch zu gehen und euch zu fragen, was ihr tun koennt um mary zu helfen. die art der hilfe ist sehr simpel. Geld. und ich weiss gleichzeitig, dass es schwieriger ist, geld zu geben, als irgendwas anderes. warum auch immer...
ich bin sicher, jeder von euch erkennt die notwendigkeit der anfrage und ich kann mir die methoden der selbstentschuldigung vorstellen, damit man sich nicht schlecht fuehlt wenn man eigentlich nichts geben moechte. (spende schon fuer was anderes, wer weiss ob das geld auch dafuer genutzt wird, ich bin noch schueler/student und hab kein geld) ich frage deshlab niemanden, der alleinige spender zu sein. selbst wenn ihr euch ein t-shirt weniger kauft und stattdessen entscheidet, das geld zu spenden, oder wenn ihr einen kleinen teil des weihnachtsgeldes von eurer oma abzweigen koennt ist das schonmal besser als nichts)

wenn ich koennte, wuerde ich sie sponsorn, denn ich bin hier nun schon fuer eine weile und hab ein bisschen die mentalitaet der afrikander angenommen "was ich hab teil ich mit dir" aber auch ich kann nur einen kleinen teil uebernehmen (vllt 10euro pro monat). und deshalb frage ich euch, selbst wenn ihr euch entscheidet nichts beizutragen, denkt zumindest darueber nach und versucht euch, in die situation hineinzuversetzen.

nicht nur ich freue mich, wenn sich moeglichst viele von euch entscheiden vor allem ihr schueler und studenten ein bisschen was zu geben und andere vllt ein bisschen mehr =) versucht euch vorzustellen, was es fuer mary bedeutet, zur schule gehen zu koennen und was es fuer ihre tante bedeutet eine grosse sorge weniger zu haben oder diese grosse sorge zumindest verkleinert zu haben.
insgesamt reden wir ueber 1200 euro schulgebuehren (da sind noch keine buecher, uniform und pruefungsgebuehren von bezahlt) fuer zwei jahre schulbildung bis zum abschluss. und es ist bald weihnachten.

fragt andere leute, wenn moeglich. ihr koennt diesen text ausdrucken und damit erklaeren worums geht. versucht zb eine einzige person zu ueberzeugen mit euch zusammen was zu geben. das waer schon mal sehr erstrebenswert. zu weihnachten werdet ihr wahrscheinlich wie immer von spendenanfragen ueberrollt, aber das hier ist was persoehnliches, nichts anonymes. hier koennt ihr die wirkung eures geldes ums mal so zu sagen persoehnlich mitverfolgen.
wenn ihr euch fuer ein Ja entscheidet schreibt mir bitte (caro.falke@web.de) ich sag euch dann wohin.

ich bin gespannt. bis zum naechsten mal =)

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ich leb noch  Verfasst: Dienstag, den 04. November 2008 07:46


auch wenn ich seit guten 7 wochen nichts mehr geschrieben habe. ein weiteres zeichen das die zeit hier unglaublich schnell vorbei geht. ich haette nicht gedacht, dass mein letzter eintrag schon so lange zeit zurueck liegt, deshalb war ich auch einigermassen ueberrascht.

fakt ist, dass ich nun schon seit 3 monaten in kenia bin. es fuehlt sich allerdings an wie kaum mehr als 3 wochen (leider ist mein kiswahili auch dementsprechend). das heisst 1/4 meines aufenthalts ist schon vorrueber. zur zeit bin ich in einem lernprozess, nein ich rede nicht uebr lernen wie in der schule.auch wenns dramatisch klingt, ich lerne uebers leben und das ist gut, denn das hab ich unter anderem erwartet. momentan will ich euch aber noch nichts genaueres darueber erzaehlen. die zeit ist noch nicht gekommen.

sowieso bin ich eigentlich ein bisschen schreibfaul. ich hab naehmlich einen 3,5 seitigen bericht verfasst, der mir allerdings verloren gegangen ist, wei lich hier sehr mit allen moeglichen viren zu kaempfen hab, die mir unter anderem alle daten von meinem stick geleoscht haben, dabei eben auch diesen bericht...

ich erzaehle euch also einfach was momentan passiert. der dritte term dieses schuljahres neigt sich dem ende. letzte woche war die letzte normale schulwoche und seit gestern schreiben die klasen 1-7 ihre end year exams. das heisst ua das ich momentan nichts zu tun hab. die kommende woche wirds dann ernst fuer die KCPE candidates in der 8. klasse (Kenya Certificate of Primary Education), dann beginnen naehmlich die abschlussexamen. danach wird die schule geschlossen und das bedeutet fuer mich, dass ich gute 1,5 monate urlaub habe. es sind auch schon ein paar trips geplant, aber davon ein ander mal mehr.

heute gehe ich zum ersten mal nach kibera (der groesste slum afrikas) ich kann mir momentan nicht vorstellen wie es sein wird. ich bin dort mit leuten die sich dort auskennen, weil sie dort leben und arbeiten. einer von denen ist der coach unserer skater jungs (wir haben so ne art skating AG, die jungs fahren inliner und das ziehmlich gut) und mit ihm werde ich die skater gruppe aus kibera besuchen (die wohl noch viel besser sind). wies war werde ich euch das naehste mal erzaehlen.

jetzt mach ich auch schon wieder schluss ich will naehmlich noch 2-3 emails beantworten bevor ich mich auf denweg machen.

bis bald

PS: hab euch mal ein beispiel der musik angehaengt die man hier immer und ueberall hoert. das lied heisst Cinderella, gehoert zu den Bongo-Songs die alle in Kiswahili sind (schaut euch auf Youtube auch die lieder Binti kiziwi und Bembeleza an, die drei sind meine lieblinge) und dann noch P-Square, eine gruppe aus nigeria die hier ganz hoch im kurs ist. der song heisst do-me und ist der bekanntest, aber ihr koennt euch auch no one like you und all die anderen anschauen =) viel spass, die musik ist toll

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